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flashversion A.K.Holz, Ausgestorben

Danksagung

Mein Dank geht an alle diejenigen, die immer fest an mich und meine
Ideen geglaubt haben. Ohne die Unterstützung von Außen hätte ich
wahrscheinlich verzweifelt aufgegeben. Ich denke da nur an die Preparatorin Agnes
“Christel” Schwieberdinger, die immer ein gutes Wort für mich hatte wenn
ich gerade mal wieder dabei war eines der Wesen die ich halb verwest unter
den Längen und Breitengraden gefunden hatte auszustopfen. Ich denke noch
gern an Ihre aufmunternden Worte zurück: “Eklig?...Pah!...Eklig wird es erst wenn...”
Auch der Waldarbeiter Ernst Dosenbach hatte einen unschätzbaren Wert für meine
Arbeit, gerade damals als mir bei der Untersuchung eines Längengrades im
Teutoburger Wald ein Eichenstamm auf denn Fuß fiel. Dieser klemmte mich ein und
ich war gefangen. Dosenbach kümmerte sich acht Wochen liebevoll um mich, gab mir
zu Essen und zu Trinken, bis ich ihn endlich dazu bewegen konnte zum 100 Meter
entfernten Forsthaus zu gehen und Hilfe zu holen.
Die Kooperation mit dem Tierfotografen Ralf Mehlwurm war ebenfalls von
unschätzbarem Wert. Seine Idee überall an den "Graden" Passbildautomaten
aufzustellen, um etwaige Schaulustige und Touristen die Möglichkeit zu bieten
ihr Konterfei an solch einem historischen Ort zu verewigen, war grandios.
Dieses Geschehen hielt nämlich die Wölfe, Gewaltverbrecher und anderes Gesindel
der Umgebung in annehmbarer Distanz (sie waren irritiert von den vielen
Blitzlichtgewittern). So konnte ich ungestört meinen Forschungen nachgehen.


Nachwort

Man könnte annehmen, dass es auf der Erde wohl kaum noch einen
unentdeckten Ort gibt, der nicht vom Menschen erforscht,
kartographiert und erschlossen wurde.
Dies ist ein Trugschluss: Wir kennen jeden Grashalm in der Tundra,
jeden Stein der Pyramiden und jede Pfütze in Neuseeland. Aber wissen wir
welche Geheimnisse sich unter den Längen- und Breitengraden verbergen?
Nur dem außerordentlichen wachen Geist der Archäologin A. K. Holz ist
es zu verdanken, dass nun auch diese Lücke des Wissens geschlossen
werden kann.

Ihre Forschungen führten sie an jene Orte die zuvor von keinem Menschen
wahrgenommen wurden. Sie scheute keine Kosten und Mühen um den ihr
gebührenden Platz in der Wissenenschaft einzunehmen.
Gerade in den Fachkreisen der Archäologie und Paläontologie wurde
sie oft verhöhnt und nicht ernst genommen. Aber wie so oft siegt die
Wahrheit über verstaubte und festgefahrene Wissenssätze. Wiedereinmal
ist die Weltgemeinschaft durch das Genie eines einzelnen Menschen
einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Das Ziel, alle verborgene
Geheimnisse und Rätsel der Welt zu ergründen, ist ein gutes Stück
näher gerückt. Dieses Lexikon soll ihnen helfen einen Überblick über
die Vielfalt, der unter den “Graden” ausgestorbenen Spezies zu bekommen.
Wenn wir nur nicht die Augen verschlossen und uns früher dem Längen-
und Breitengradphänomen gewidmet hätten, ja vielleicht hätten wir die
Chance gehabt diese Spezies noch lebend zu beobachten und
kennen zu lernen...