Interview
Ich (Interviewer) traf die vielbeschäftigte Wissenschaftlerin A.K.Holz
in einer Pension nahe des Kilimandscharo. Hier widmet sie sich ihrem neuen
Steckenpferd: Sie forscht hier sehr forsch nach den Auswirkungen von Forschungs-
schiffen auf die Forschung und ForscherINNEN als solche.
Ihr Terminplan war eng, darum kamen wir auch schnell zur Sache.
Interviewer:Frau Holz, wann werden sie zum Nobelpreis nominiert?
Holz (kratzt sich am Kinn): ...wissen sie, wir sind es in meiner Familie gewohnt,
nicht anerkannt zu werden. Deshalb halte ich es wie mein Onkel Josef, der rückte,
wenn er merkte, daß die Leute nicht richtig zuhörten, die Pointe eines Witzes
einfach nicht heraus...
Interviewer: ... Das heisst in ihrem Fall?
Holz (kratzt sich am Kinn): Nun ja, ich hatte mal ein Mittel gegen Bläschen
in der Limo entdeckt...
Interviewer: Das ist ja sensationell!
Holz (kratzt sich am Kinn): Nicht wahr? Nun ging es darum einen Interessenten für
dieses Produkt zu finden, niemand hatte Interesse. Also hab ich es für mich behalten.
Interviewer: Das ist aber schade!
Holz (kratzt sich am Kinn): Nun ja vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif...
Interviewer (kratzt sich am Kopf): Ihre Forschungen über das Längen und
-Breitengradphänomen hätte um ein Haar wohl auch so ein Schicksal erlitten?!
Holz (kratzt dem Interviewer am Kinn): Da haben sie vollkommen Recht!
aber zum Glück ist die Veröffentlichung meines Lexikons diesem Unheil zuvor
gekommen. Jetzt hat jeder die Möglichkeit mehr über diese Phänomen zu erfahren!
Interviewer (völlig zerkratzt): Danke für dieses Gespräch, Frau Holz.
Anm.Red:Buchtitel: Wertvolle Sammlung verschwundener Tiere, Libelle Verlag.
Danksagung und Nachwort der Wissenschaftlerin